Die Ausstellung „Von den 60ern zu den 60ern. Ein Jahrhundert nach der Einigung Italiens: Pop Art“ vergleicht zwei entscheidende Momente in der Geschichte unseres Landes anhand ihrer jeweiligen künstlerischen Zeugnisse, um ihre Grenzen und Koordinaten zu ermitteln. Die Energien, die die 60er Jahre beflügelten, werden in der Ausstellung beleuchtet. Risorgimento werden in einen Dialog mit dem Klima starker Veränderungen gestellt, das den Wirtschaftsboom der 1960er Jahre prägte.
Die große italienische Historienmalerei mit festlichem Charakter und zugleich Ausdruck der Maler-Soldaten, die an den Unabhängigkeitskriegen teilnahmen und diese dann in ihren Gemälden porträtierten – Felice Cerruti Bauduc, Massimo d'Azeglio, Angelo Trezzini, Michele Cammarano, um nur einige zu nennen, vergleicht sich mit den Künstlern der italienischen Pop Art.
So werden Werke von Mimmo Rotella, Giosetta Fioroni, Piero Gilardi, Ugo Nespolo, Enrico Baj und den umstrittenen Malern der Piazza del Popolo Schule – Mario Schifano, Tano Festa und Franco Angeli – präsentiert. Im sich rasant wandelnden Italien wandten sie sich der Welt des Films und der Werbung, der Politik und der Gesellschaft zu und schufen so völlig neue Ausdrucksformen und Bildsprachen. Ein visueller Kurzschluss ermöglicht es, Verbindungen zwischen den ausgestellten Werken zu erkennen, sei es durch Antithese oder Analogie, in einer ungewöhnlichen und emotional aufgeladenen Präsentation.
Vom 21. April bis 17. September 2017
Metaphorik
aus der Ausstellung
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